Gemmologisches Nachschlagewerk
Von Achat bis Zirkonia – 174 Edelsteine mit Bildern, gemmologischen Daten und ausführlichen Hintergrundartikeln.
Als Edelstein bezeichnen Gemmologen ein Mineral oder organisches Material, das durch Seltenheit, Schönheit und Haltbarkeit für die Schmuckverarbeitung oder Sammlung geeignet ist. Die Abgrenzung zum Schmuckstein ist fließend – im Handel werden beide Begriffe oft synonym verwendet. Minerale wie Diamant, Rubin, Saphir und Smaragd gelten klassisch als die vier wertvollsten Edelsteine; tatsächlich umfasst der Markt jedoch weit mehr als 50 kommerziell relevante Edelsteinarten.
Von tiefrotem Rubin über blauvioletten Tansanit bis zu farblosen Diamanten – Farbe entsteht durch Spurenelemente und Kristallstruktur. Nutzen Sie den Farbfilter unterhalb für eine gezielte Auswahl.
Die Mohshärte beschreibt die Kratzfestigkeit auf einer Skala von 1 bis 10. Diamant ist mit Härte 10 das härteste natürliche Material; Bernstein (2–2,5) und Chrysokoll (2,5–3,5) zählen zu den weichsten Schmucksteinen.
Natürliche Edelsteine weisen meist charakteristische Einschlüsse auf, die synthetische Steine und Imitationen fehlen. Zertifikate anerkannter Labore (GIA, IGI, SSEF) sowie Prüfung im eigenen gemmologischen Labor sind die verlässlichsten Echtheitsnachweise.
Drei Fachbücher von Josef Stalter, Diamantgutachter und Edelsteinimporteur mit eigenem gemmologischen Labor – erschienen bei Bookmundo, mit ISBN im Buchhandel erhältlich.
Mineralogie, Bestimmung, Behandlungen und Bewertung. 289 Seiten, Hardcover. ISBN 978-94-039-2217-1
Zum Buch →Die vier C, Laborberichte, Behandlungen und Labordiamanten. 140 Seiten. ISBN 978-94-039-2583-7
Zum Buch →Achtzehn berühmte Steine und was von ihren Geschichten einer Prüfung standhält. 304 Seiten. ISBN 978-94-039-2655-1
Zum Buch →Über dieses Lexikon: Alle Daten wurden auf Basis anerkannter gemmologischer Fachliteratur recherchiert und im eigenen Labor geprüft. Edelsteine-24 handelt seit 2002 mit über 100.000 Steinen aus eigenem Direktimport. Letzte Aktualisierung: September 2026.
Neben den Einzelporträts erschließt das Lexikon seinen Bestand quer: nach Farbe und Härte, nach Fundort, über Fachbegriffe, Verwechslungspaare und Vergleiche.
Alle 174 Steine in drei Ordnungen: elf Farbgruppen, 93 Mineralfamilien, zehn Härtestufen.
Alle zehn Stufen von Talk bis Diamant — was die Skala misst und was sie nicht misst.
Weltkarte mit 91 Förderländern und der Frage, wann die Herkunft den Preis bestimmt.
28 Verwechslungspaare aus dem Handel und die Merkmale, an denen sie sich trennen.
13 Gegenüberstellungen mit Kennzahlen: Rubin oder Spinell, Diamant oder Moissanit.
96 Fachbegriffe von Adulareszenz bis Zwillingsbildung, belegt an konkreten Steinen.
25 historische Steine — Gewicht, Verbleib und was von ihren Geschichten standhält.
Alle zwölf Monatssteine mit Alternativen und der Herkunft der Zuordnung.
Die zwölf Tierkreiszeichen, ihre überlieferten Steine und die Kennzahlen dazu.
Die vier Qualitätskriterien, alle üblichen Behandlungen und eine Pflegetabelle.
Welche Steine anlagefähig sind, welche Qualität es braucht und welche Fehler teuer werden.
Die klassische Farbübersicht mit Bildern — Einstieg über den optischen Eindruck.
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