Der Jungfrau wird der Jaspis zugeordnet — ein undurchsichtiger Quarz, der in mehr Mustern vorkommt als jeder andere Schmuckstein.
Jaspis — der Stein des Jungfrau
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Zeitraum | 24. August – 23. September |
| Element | Erde |
| Stein | Jaspis |
| Mineralfamilie | Chalcedon |
| Mohs-Härte | 6,5–7 |
| Wichtige Fundländer | Australien, Deutschland, Indien, Madagaskar, Russland |
Woher die Zuordnung stammt
Jaspis steht in nahezu allen antiken Steinlisten, vom Brustschild des Hohepriesters bis zu den Grundsteinen des himmlischen Jerusalem. Seine Zuordnung zur Jungfrau folgt der Verbindung von Merkur mit vielgestaltigen, gemusterten Steinen.
Der Stein aus gemmologischer Sicht
Jaspis ist mikrokristalliner Quarz mit hohem Fremdmineralanteil, Mohs 6,5 bis 7, immer opak. Die Handelsnamen — Landschaftsjaspis, Ozeanjaspis, Bandjaspis — beschreiben Muster, keine Mineralarten. Eine Reihe als Jaspis verkaufter Steine sind mineralogisch etwas anderes: Ozeanjaspis etwa ist ein Chalcedon.
Die Alternativsteine
| Stein | Familie | Mohs | Farbe |
|---|---|---|---|
| Jaspis | Chalcedon | 6,5–7 | Rot, gelb, braun, grün, grau |
| Saphir | Aluminiumoxid | 9 | Alle Farben |
| Peridot | Olivin | 6,5–7 | Gelblichgrün bis olivgrün bis kräftig grün |