Beim Taaffeitkauf steht eine Frage über allem: Ist es wirklich Taaffeit? Ohne gemmologischen Nachweis kauft man bei dieser Rarität im Zweifel Spinell.
Worauf es ankommt
Ein guter Taaffeitkauf beginnt mit dem Echtheitsnachweis: der bestätigten Doppelbrechung, die ihn vom Spinell trennt. Erst danach zählen Farbe, Reinheit und Schliff. Ein tief gesättigter, augenreiner Stein mit präziser Facettierung ist das Ideal.
- Nachweis: gemmologisch bestätigte Doppelbrechung (nicht Spinell!)
- Farbe: gesättigtes Mauve, Violett oder Rot bevorzugt
- Reinheit: augenrein mit deutlichem Vorteil
- Schliff: präzise, symmetrisch, gute Lichtausbeute
- Herkunft: Sri Lanka/Tansania als Gem-Quellen
Die Verwechslungsfalle
Weil Taaffeit und Spinell so ähnlich sind, ist die Verwechslung die größte Gefahr – oft unabsichtlich. Kaufen Sie nur mit gemmologischem Nachweis; ein auffällig günstiger „Taaffeit“ ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein nicht geprüfter oder falsch bestimmter Stein.
Behandlungen
Taaffeit gilt üblicherweise als unbehandelt. Sollte doch eine Behandlung vorliegen, ist sie nach §5 UWG offenzulegen. Bei einer Rarität dieser Preisklasse ist Transparenz über Herkunft und etwaige Bearbeitung selbstverständlich.
Häufige Fragen
Fazit
Beim Taaffeit kauft man zuerst den Nachweis, dann die Farbe. Nur ein geprüfter, doppelbrechend bestätigter Stein ist die Rarität, für die man bezahlt.
