Kein anderer Geburtsstein ist so schwer zu beschreiben und so leicht zu erkennen: Opal zeigt Farben, die nicht in ihm sind, sondern im Licht entstehen.
Opal — der Geburtsstein des Oktober
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Stein | Opal |
| Mineralfamilie | Hydratisiertes SiO |
| Mohs-Härte | 5,5–6,5 |
| Kristallsystem | Amorph |
| Wichtige Fundländer | Australien, Äthiopien, Brasilien, Mexiko |
| Überlieferte Zuschreibung | Wandel, Fantasie, Vielfalt |
Amorphes SiO₂ mit 3 bis 21 Prozent Wasser, Mohs 5,5 bis 6,5. Das Farbenspiel entsteht durch Lichtbeugung an gleich großen Kieselgel-Kügelchen.
Woher die Zuordnung kommt
Opal galt im 19. Jahrhundert kurzzeitig als Unglücksstein — eine Wirkung von Walter Scotts Roman „Anne of Geierstein" von 1829, in dem ein Opal den Tod der Trägerin ankündigt. Der Ruf hielt sich Jahrzehnte und drückte die Preise, bis die australischen Funde ab 1890 den Markt veränderten.
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Der Preis richtet sich nach Grundfarbe, Spielmuster und Brillanz. Schwarzopal aus Lightning Ridge ist am teuersten, Kristallopal transparent mit Spiel, Boulderopal auf Eisenstein gewachsen. Äthiopischer Welo-Opal ist deutlich günstiger, aber hydrophan: Er nimmt Wasser auf, wird dabei trüb und verliert vorübergehend sein Farbenspiel. Fragen Sie danach, bevor Sie ihn kaufen.
Die Alternativsteine
Geburtssteinlisten sind nie eindeutig. Neben dem Hauptstein führen die gebräuchlichen Fassungen für jeden Monat Alternativen — teils aus älteren Überlieferungen, teils als preiswertere Option.
| Stein | Familie | Mohs | Farbe |
|---|---|---|---|
| Opal | Hydratisiertes SiO | 5,5–6,5 | Farbspiel in allen Spektralfarben auf weißem, schwarzem oder |
| Turmalin | Elbaít-Turmalin | 7–7,5 | Neonblau, elektro-türkis, neongrün, violettblau |
| Rosenquarz | Quarz | 7 | Zartrosa, tiefrosa |