Beim Poudretteitkauf zählen der gemmologische Nachweis und die rosa Farbe – und das Bewusstsein, einen weichen, empfindlichen Sammlerstein vor sich zu haben.
Worauf es ankommt
Ein guter Poudretteitkauf beginnt mit dem Echtheitsnachweis, der ihn von Quarz und Scapolith abgrenzt. Erst danach zählen Farbe, Reinheit und Größe: ein gesättigtes, klares Rosa aus Mogok ist das Ideal, farblose Kanada-Kristalle sind eher mineralogische Sammlerstücke.
- Nachweis: gemmologisch bestätigt (nicht Quarz/Scapolith!)
- Farbe: gesättigtes Rosa/Lila bevorzugt
- Reinheit: augenrein mit Aufschlag
- Herkunft: Mogok (rosa, schleifbar) als Gem-Quelle
- Zustand: kratzerfrei – der weiche Stein zeigt Schäden schnell
Der weiche Stein
Mit Härte 5–5,5 ist Poudretteit empfindlich. Ringe sind wenig geeignet, weil der Stein leicht zerkratzt; Anhänger und Sammlervitrine sind die bessere Wahl. Ultraschall- und Dampfreinigung sind zu meiden; ein weiches Tuch genügt.
Behandlungen und Herkunft
Poudretteit gilt als unbehandelt – seine Farbe ist natürlich stabil, gängige Behandlungen sind nicht bekannt. Eine etwaige Behandlung wäre nach §5 UWG offenzulegen. Da birmanisches Material im Spiel ist, gehört zudem die Herkunft sauber dokumentiert.
Häufige Fragen
Fazit
Kaufen Sie Poudretteit nur mit Nachweis und mit Blick auf die rosa Farbe – und behandeln Sie den weichen Stein behutsam. Dann ist die Rarität ein Kleinod für die Vitrine.
