Beim Kornerupin-Kauf zählen Farbe und Schliff – denn ein guter Schleifer richtet den Stein so aus, dass die schönste Farbe des Pleochroismus nach oben zeigt.
Worauf es ankommt
Ein guter Kornerupin überzeugt durch ein kräftiges Grün, gute Reinheit und einen Schliff, der den Pleochroismus vorteilhaft nutzt. Die Orientierung des Steins beim Schleifen entscheidet, welche pleochroitische Farbe dominiert – ein wichtiges Qualitätsmerkmal.
- Farbe: kräftiges Grün bevorzugt
- Schliffrichtung: schönste Pleochroismus-Farbe nach oben
- Reinheit: augenreine Steine höherwertig
- Effekte: Sternkornerupin/Chatoyance als Besonderheit
- Nachweis: gemmologische Bestimmung sinnvoll
Warum die Schliffrichtung zählt
Weil Kornerupin stark pleochroitisch ist, bestimmt die Ausrichtung beim Schleifen die sichtbare Farbe. Ein erfahrener Schleifer richtet den Stein so aus, dass das gefragte Grün dominiert. Ein weniger sorgfältiger Schliff kann einen schönen Stein bräunlich wirken lassen.
Pflege
Mit Härte 6,5–7 ist Kornerupin ordentlich, aber nicht extrem hart. Reinigung mit lauwarmem Wasser und weichem Tuch genügt; Ultraschall ist bei eingeschlossenen Steinen zu meiden. Für Ringe empfiehlt sich eine schützende Fassung, da der Stein empfindlicher ist als etwa Saphir.
Häufige Fragen
Fazit
Kaufen Sie Kornerupin nach Farbe und Schliff – gut ausgerichtet zeigt er sein schönstes Grün. Als etwas weicherer Stein gehört er in Ringen schützend gefasst.
