Entdeckt wurde Kornerupin 1884 in Grönland – doch die Edelsteinqualität kommt heute vor allem aus Madagaskar, Sri Lanka und Ostafrika.
Die Entdeckung in Grönland
Kornerupin wurde 1884 in Grönland entdeckt und nach dem dänischen Geologen Andreas Nikolaus Kornerup benannt. Zunächst wurde er sogar mit einem anderen Mineral verwechselt, bevor man ihn als eigene Art erkannte. Die grönländischen Funde waren jedoch nicht in Edelsteinqualität.
- Madagaskar: bedeutende Edelsteinquelle
- Sri Lanka: facettierbares Material
- Myanmar: grüne, fluoreszierende Steine
- Ostafrika (Tansania, Kenia): neuere Funde
- Erstfund: Grönland 1884 (nicht Edelsteinqualität)
Edelsteinqualität aus Asien und Afrika
Schleifwürdiger Kornerupin stammt vor allem aus Madagaskar, Sri Lanka und Myanmar. Sri Lanka liefert facettierbares Material, Myanmar teils grüne, fluoreszierende Steine. Diese Länder sind seit Langem für ihre reiche Edelsteinführung bekannt.
Neue Funde in Ostafrika
In jüngerer Zeit haben Funde in Ostafrika (u.a. Tansania, Kenia) den Kornerupin bekannter gemacht und die Verfügbarkeit verbessert. Gerade grüner Kornerupin aus diesen Quellen ist bei Sammlern gefragt.
Entstehung
Kornerupin bildet sich in metamorphen Gesteinen unter hohen Drücken und Temperaturen, oft in bor- und magnesiumreichen Umgebungen. Diese speziellen Bedingungen erklären, warum das Mineral selten und facettierbares Material noch seltener ist: Kornerupin Preis.
Häufige Fragen
Fazit
Von Grönland entdeckt, aus Asien und Afrika geschliffen: Kornerupin ist ein weit gereister Sammlerstein. Neue ostafrikanische Funde haben ihn zugänglicher gemacht.
