Beim Jeremejewit entscheidet vor allem die Farbe: Kräftiges Kornblumenblau erzielt die Spitzenpreise, während farblose oder gelbliche Steine deutlich günstiger sind.
Was den Wert bestimmt
Jeremejewit ist selten, aber Seltenheit allein macht nicht den Preis. Entscheidend sind Farbe, Reinheit, Größe und Schliff: Gesättigtes Kornblumenblau aus Namibia steht an der Spitze, farblose und gelbliche Steine sind erschwinglicher. Facettierte Steine über zwei Karat sind außergewöhnlich.
- Farbe: gesättigtes Kornblumenblau >> farblos/gelblich
- Reinheit: augenreine, klare Steine bevorzugt
- Größe: über 1–2 ct selten, mit deutlichem Aufschlag
- Schliff: präzise Facettierung dieses spröden Materials
- Verwendung: Sammlerstein vor Schmuckstein
Warum feste Preise wenig taugen
Feste Euro-Angaben verbieten sich: Zwischen einem farblosen Sammlerkristall und einem kräftig blauen, augenreinen Gem-Stein liegen beim Wert große Unterschiede. Der Preis entsteht am einzelnen Stein über Farbe und Reinheit, nicht über eine Karattabelle.
Sammler vor Schmuck
Weil facettierbares Material rar ist und Kristalle oft klein sind, wird Jeremejewit meist als Sammlerstein gehandelt. In Schmuck kommt er fast nur in Einzelstücken – Anhänger und Ohrringe – vor; Ringe sind wegen der moderaten Härte seltener. Sein Reiz liegt in der Rarität, nicht in der breiten Verfügbarkeit.
Preis und Anlage
Als Wertanlage ist Jeremejewit nicht gedacht. Der Markt ist klein und liebhabergetrieben; Preise hängen stark von Farbe und Einzelqualität ab. Wer Jeremejewit kauft, sollte es aus Sammlerfreude tun – eine Anlageberatung ist damit nicht verbunden: Jeremejewit kaufen.
Häufige Fragen
Fazit
Beim Jeremejewit zahlt man die Farbe: kräftiges Kornblumenblau führt, farblos folgt. Ein Sammlerstein, dessen Wert am einzelnen Stein entsteht – nicht als Anlage.
