Sinhalit stammt vor allem aus den berühmten Edelsteinseifen Sri Lankas – der Insel, die ihm auch den Namen gab. Weitere Quellen liegen in Myanmar und Tansania.
Sri Lanka – die Hauptquelle
Die wichtigste Quelle für Sinhalit in Edelsteinqualität ist Sri Lanka. Dort findet er sich in den berühmten Edelsteinseifen (Gem Gravels) – sekundären Ablagerungen, in denen über Flüsse zusammengeschwemmte Edelsteine liegen. Bezeichnenderweise findet man dort auch echten braunen Peridot, was die alte Verwechslung erklärt.
- Sri Lanka: Hauptquelle, Edelsteinseifen
- Tansania: hellrosa und bräunlich-rosa Sinhalit
- Myanmar: weiteres Edelsteinmaterial
- Madagaskar: Vorkommen
- weitere: Kanada, Russland (Mineralstufen)
Tansania und die rosa Farbe
Eine Besonderheit: Tansania liefert seltenen hellrosa und bräunlich-rosa Sinhalit – eine ungewöhnliche Farbe für dieses sonst gelbbraune Mineral. Solche rosa Steine sind bei Sammlern besonders gefragt.
Weitere Vorkommen
Sinhalit in Mineralqualität wurde auch in Myanmar, Madagaskar, Kanada (Quebec) und Russland gefunden. Für geschliffene Edelsteine bleibt jedoch Sri Lanka die mit Abstand wichtigste Quelle.
Entstehung
Sinhalit bildet sich in bor-reichen metamorphen Gesteinen, etwa in kontaktmetamorph überprägten Kalksteinen (Skarnen). Über Verwitterung und Flusstransport gelangt er in die Edelsteinseifen, wo er zusammen mit Saphir, Spinell und anderen Steinen gefunden wird: Sinhalit Preis.
Häufige Fragen
Fazit
Sinhalit ist vor allem ein Kind der Edelsteinseifen Sri Lankas, mit seltenem rosa Material aus Tansania. Seine Herkunft aus denselben Seifen wie Peridot erklärt die alte Verwechslung.
