Sinhalit sieht aus wie brauner Peridot – doch Dichte und optischer Charakter entlarven das seltene Borat im Labor zuverlässig.
Die entscheidenden Werte
Sinhalit bestätigt man am sichersten über die Dichte (~3,48, höher als Peridot) und den optischen Charakter (zweiachsig negativ). Zusammen mit Härte 6,5–7 und der weißen Strichfarbe grenzt das den Stein von ähnlichen Mineralen ab.
- Dichte: ~3,48 (Peridot ~3,34)
- Optischer Charakter: zweiachsig negativ (Peridot positiv)
- Härte: 6,5–7 · Strich: weiß
- Pleochroismus: vorhanden (bräunlich-Nuancen)
- Verwechslung: Peridot, Chrysoberyll, Zirkon, Citrin
Sinhalit gegen Peridot
Der wichtigste Fall: Gegen braunen Peridot hilft die höhere Dichte und der umgekehrte optische Charakter (Sinhalit negativ, Peridot positiv). Auch die geringere Doppelbrechung des Sinhalits ist ein Indiz – Peridot zeigt eine deutliche Facettenkanten-Verdopplung.
Sinhalit gegen Chrysoberyll und Zirkon
Brauner Chrysoberyll ist härter (Mohs 8,5) und dichter anders gelagert; Zirkon hat eine viel höhere Doppelbrechung und höhere Dichte. Über Brechungsindex, Dichte und Doppelbrechung lassen sich diese Steine klar von Sinhalit trennen.
Häufige Fragen
Fazit
Sinhalit verrät sich durch höhere Dichte und negativen optischen Charakter. Genau die Werte, die 1952 die Trennung von Peridot brachten, sichern heute die Bestimmung.
