Beim Grandidieritkauf zählen Transparenz und Farbe – und ein gemmologischer Nachweis, der die Rarität bestätigt und von Lazulith abgrenzt.
Worauf es ankommt
Ein guter Grandidieritkauf beginnt mit der Frage Cabochon oder Facettenstein: transparente, facettierte Steine sind die begehrte Spitze, durchscheinende Cabochons die erschwingliche Basis. Dazu kommen gesättigte blaugrüne Farbe, Reinheit und ein gemmologischer Nachweis.
- Transparenz: transparent facettiert (teuer) vs. Cabochon (günstiger)
- Farbe: gesättigtes Blaugrün bevorzugt
- Reinheit: augenrein mit Aufschlag
- Nachweis: gemmologisch bestätigt (nicht Lazulith!)
- Herkunft: Madagaskar als klassische Gem-Quelle
Natürlich und unbehandelt
Grandidierit gilt als unbehandelt – gängige Behandlungen sind nicht bekannt, das Material ist naturbelassen. Sollte im Einzelfall doch eine Behandlung vorliegen, ist sie nach §5 UWG offenzulegen. Ein synthetischer Grandidierit existiert nur als Forschungsprobe ohne Schmuckrelevanz.
Pflege und Verwendung
Mit Härte 7,5 ist Grandidierit ordentlich hart, aber er hat eine Spaltbarkeit und kann bei Schlag splittern. Eine schützende Fassung und der Verzicht auf Ultraschallreinigung sind ratsam. Als Sammlerstein wird er ohnehin meist behutsam behandelt.
Häufige Fragen
Fazit
Kaufen Sie Grandidierit nach Transparenz, Farbe und Nachweis – und schützen Sie den spaltbaren Stein. Dann ist die blaugrüne Rarität ein Kleinod für Kenner.
