Beim Gagatkauf geht es vor allem um Echtheit: Weil so viele Imitate im Umlauf sind, sollte man auf braune Strichprobe, Herkunft und ehrliche Deklaration achten.
Worauf es ankommt
Ein guter Gagatkauf beginnt mit der Echtheitsfrage: Ist es wirklich Fossilholz oder schwarzes Glas? Dazu gehören nach Möglichkeit ein Herkunftsnachweis (etwa echter Whitby Jet), eine saubere Politur und eine ehrliche Materialangabe. Bei Antikstücken kommt der Erhaltungszustand hinzu.
- Echtheit: brauner Strich, geringes Gewicht, Wärme im Griff
- Herkunft: echter Whitby Jet mit Nachweis bevorzugt
- Material-Ehrlichkeit: „Imitat“/„französischer Jet“ klar deklariert (§5 UWG)
- Zustand: rissfrei, sauber poliert
- Verarbeitung: saubere Schnitzarbeit ohne Klebespuren
Deklaration ernst nehmen
„Französischer Jet“ ist schwarzes Glas, „afrikanischer Jet“ oft Onyx – solche Namen sind irreführend, wenn sie echten Gagat vortäuschen. Ein seriöser Anbieter benennt Imitate als das, was sie sind. Eine verschleiernde Bezeichnung ist nach §5 UWG unzulässig.
Die richtige Pflege
Gagat ist mit Härte 2,5–4 weich und empfindlich. Er verträgt keine harten Stöße, keine Chemikalien und keine Ultraschallreinigung. Am besten lagert man ihn getrennt von härteren Steinen und reinigt ihn nur mit einem weichen, trockenen Tuch. Zu starke Trockenheit kann Weichgagat rissig machen.
Häufige Fragen
Fazit
Kaufen Sie Gagat mit Blick auf Echtheit, Herkunft und ehrliche Deklaration – und behandeln Sie den weichen Stein schonend. Dann bleibt echtes Fossilholz lange schön.
