Fast der gesamte Pezzottait stammt aus einer Mine in Madagaskar. Diese eng begrenzte, weitgehend erschöpfte Quelle macht ihn zu einer der lokalsten Raritäten.
Die Sakavalana-Mine
Typlokalität und Hauptquelle ist die Sakavalana-Mine bei Ambatovita, etwa 140 km südwestlich von Antsirabe in Madagaskar. Dort wird seit den 1940ern Beryll und Turmalin abgebaut; 2002 fand man die tiefrosa Pezzottait-Kristalle. Ein zweiter, kleinerer Fund brachte tafelige Kristalle – auch dieser gilt als erschöpft.
- Madagaskar (Sakavalana): Typlokalität, Hauptquelle
- Afghanistan: kleinere Funde
- Myanmar: vereinzelt
- Gestein: Granit-Pegmatite (Miarolen)
- Status: Vorkommen weitgehend erschöpft
Entstehung in Pegmatiten
Pezzottait bildet sich im Spätstadium hydrothermaler Vorgänge in Hohlräumen (Miarolen) von Granit-Pegmatiten. Begleitminerale sind u.a. Cleavelandit (Albit), Turmalin, Rauchquarz und Spodumen. Die Cäsium-Anreicherung erfordert stark fraktionierte, seltenelementreiche Pegmatite – eine seltene Konstellation.
Warum so wenig Material
Die madagassischen Vorkommen sind klein und gelten als weitgehend erschöpft. Zusammen mit den nur vereinzelten Funden in Afghanistan und Myanmar bleibt die verfügbare Menge sehr gering – größere Kristalle sind selten: Pezzottait Preis.
Häufige Fragen
Fazit
Pezzottait ist fast ausschließlich ein Stein aus der Sakavalana-Mine in Madagaskar – eine kleine, erschöpfte Quelle, die seine Seltenheit erklärt.
