Gemmologisches Nachschlagewerk

Das Edelstein-Lexikon

Von Achat bis Zirkonia – 174 Edelsteine mit Bildern, gemmologischen Daten und ausführlichen Hintergrundartikeln.

Painit Lexikon

Painit kaufen – Nachweis und Herkunft zuerst

Painit

Beim Painitkauf zählen zwei Dinge vor allem: der gemmologische Nachweis und die korrekte Herkunft Mogok. Beides zusammen trennt echte Rarität von Granat.

Worauf es ankommt

Ein guter Painitkauf beginnt mit dem Echtheitsnachweis (Pleochroismus, Dichte, Brechungsindex) und der bestätigten Herkunft aus Mogok. Erst danach zählen Transparenz, Farbe und Kristallform. Ein transparenter, gesättigter Kristall mit sauberer Terminierung ist das Ideal.

Kaufkriterien auf einen Blick:
  • Nachweis: gemmologisch bestätigter Painit (nicht Granat!)
  • Herkunft: korrekt als Myanmar/Mogok deklariert
  • Transparenz: klare, facettierbare Kristalle bevorzugt
  • Farbe: gesättigtes Rotbraun bis Orangerot
  • Kristallform: terminierte, ganze Kristalle mit Aufschlag

Die zwei Fallen

Zwei Risiken dominieren: erstens die Verwechslung mit Granat, zweitens die falsche Herkunftsangabe. Beide hängen zusammen – „Painit aus Sri Lanka“ ist oft gar kein Painit. Kaufen Sie nur mit Nachweis und korrekter Mogok-Herkunft.

Herkunft, Recht und Transparenz

Da Painit nur aus Myanmar stammt, berührt der Handel auch Sanktions- und Herkunftsfragen. Eine falsche Herkunftsangabe ist nicht nur nach §5 UWG irreführend, sondern kann rechtlich heikel sein. Saubere Dokumentation schützt Käufer wie Verkäufer.

Unser Grundsatz: Jeder Painit wird vor dem Verkauf in unserem eigenen gemmologischen Labor auf Echtheit geprüft und mit korrekter Herkunft dokumentiert – seit 2002. Ohne Nachweis und Mogok-Herkunft kein Painit.

Häufige Fragen

Worauf sollte ich beim Painitkauf achten?
Auf den gemmologischen Nachweis (Pleochroismus, Dichte) und die korrekte Herkunft Mogok. Erst danach zählen Transparenz, Farbe und Kristallform. Ohne Nachweis ist der Kauf riskant.
Wie vermeide ich, Granat statt Painit zu kaufen?
Indem Sie nur geprüften Painit mit bestätigtem Pleochroismus und korrekter Mogok-Herkunft kaufen. „Painit aus Sri Lanka“ ist oft gar kein Painit.
Ist die Herkunft rechtlich relevant?
Ja. Da Painit nur aus Myanmar stammt, berührt der Handel Sanktions- und Herkunftsfragen. Eine falsche Herkunftsangabe ist nach §5 UWG irreführend und kann rechtlich heikel sein.
Welchen Painit soll ich wählen?
Transparente, gesättigte Kristalle mit sauberer Terminierung gelten als ideal. Undurchsichtige Fragmente sind günstiger, aber weniger begehrt.

Fazit

Beim Painit kauft man Nachweis und Herkunft zuerst. Nur ein geprüfter Stein mit korrekter Mogok-Herkunft ist die Rarität, für die man bezahlt.