Das Thema synthetische Diamanten wird für Käufer immer wichtiger. Viele Menschen begegnen Laborsteinen heute zum ersten Mal, wenn sie sich intensiver mit Diamanten beschäftigen.
Was sind synthetische Diamanten?
Synthetische Diamanten werden im Labor hergestellt – sie bestehen aber aus demselben Material wie natürliche Steine: reiner Kohlenstoff in Diamantstruktur. Der einzige Unterschied liegt in ihrer Entstehung.
Wie werden Labordiamanten hergestellt?
Zwei Verfahren sind im Einsatz: Das HPHT-Verfahren (Hochdruck-Hochtemperatur) simuliert natürliche Entstehungsbedingungen. Das CVD-Verfahren (Chemical Vapor Deposition) scheidet Kohlenstoff aus einer Gasphase auf einem Substrat ab.
Sind synthetische Diamanten „echte" Diamanten?
Ja – chemisch und physikalisch sind sie identisch mit natürlichen Diamanten. Selbst Gemologen können ohne spezielle Geräte nicht zwischen beiden unterscheiden. Nur mit spezifischen Prüfgeräten lässt sich der Unterschied nachweisen.
Preisunterschiede
Synthetische Diamanten sind deutlich günstiger als natürliche Steine vergleichbarer Qualität. Der Preisabstand hat sich in den letzten Jahren vergrößert, da die Produktionskapazitäten stark gestiegen sind.
Für wen ist ein synthetischer Diamant sinnvoll?
Wer den natürlichen Ursprung eines Steins nicht als entscheidendes Kriterium sieht und stattdessen Wert auf sichtbare Qualität bei niedrigerem Budget legt, ist mit synthetischen Diamanten sehr gut bedient. Für Investitionen in Werterhalt eignen sich jedoch natürliche Steine besser.
Fazit
Synthetische Diamanten sind keine minderwertigen Imitate, sondern echte Diamanten aus dem Labor. Ob man sich für einen natürlichen oder synthetischen Stein entscheidet, hängt von persönlichen Werten, dem Verwendungszweck und dem Budget ab.