Opal – Edelstein mit faszinierendem Farbspiel
Opal kaufen – australische Edelopale, Welo-Opale und Feueropale aus eigenem gemmologischem Labor
Kein anderer Edelstein zeigt ein solches Farbenspiel wie der Opal: Je nach Lichteinfall wechseln die Farben von Blau über Grün und Gelb bis zu Rot – jeder Stein anders, kein zweiter gleich. Dieses Phänomen, das Opalisieren, entsteht durch winzige Siliziumkügelchen im Inneren des Steins, die einfallendes Licht brechen und streuen.
Australien liefert die bedeutendsten Edelopale der Welt: Kristallopale aus Coober Pedy, Schwarze Opale aus Lightning Ridge mit ihrem besonders kontrastreichen Farbenspiel auf dunklem Hintergrund, sowie Boulderopale aus Queensland, bei denen der Opal in natürlichem Eisenstein eingebettet ist – jedes Stück ein Unikat. Aus Äthiopien kommen die Welo-Opale: reine Kristallopale ohne Muttergestein, mit lebendigem Farbenspiel, die sich als einzige Opale auch facettieren lassen. Den Feueropal aus Mexiko hingegen schätzt man nicht wegen eines Farbspiels, sondern wegen seiner tief orangen bis feuerroten Körperfarbe.
Beim Opal kaufen ist die Herkunft entscheidend: Australische Opale und äthiopische Welo-Opale unterscheiden sich in Pflege und Empfindlichkeit. Welo-Opale sollten nicht in Wasser gelagert werden – australische Opale vertragen das problemlos. Für alle Opale gilt: kein Ultraschall, keine Dämpfe, keine Chemikalien.
Alles zu Arten, Herkunft, Qualitätsstufen und Kaufkriterien finden Sie in unserem Opal-Lexikon.
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Kristallopal aus Cooper Pedy, Australien
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Opal aus Lightning Ridge, Australien
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Anhänger mit Cooper-Pedy Kristallopal
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Andamooka Opal, Australien
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Andamooka & Queensland Opal ungeschliffen, Australien
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Schwarze ungeschliffene Matrixopale, Honduras
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Boulderopal, Australien
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Queensland Opal, Australien
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Yowah Opal Kristalle, Australien
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Opal-Dubletten und Tripletten, Australien
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Feueropal, Mexiko
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Feueropal, Afrika
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Wasseropale / Hyalite
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Welo-Vollopal, Cabochons
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Welo-Vollopal, facettiert
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Welo-Vollopal, Rosenschliff
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Welo-Vollpal schwarz, Cabochons
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Welo-Vollopal schwarz, facettiert
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Welo-Vollopal schwarz, Rosenschliff
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Welo Opale in Composit-Matrix
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Welo-Vollopal, gebohrt
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Welo Opal, graviert
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Welo-Opal-Kristalle
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Welo-Opal-Kristalle, schwarz
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Welo-Opal-Kristalle, poliert
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Welo-Opal-Scheiben, poliert
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Welo-Opal Anhänger
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Opalisiertes versteinertes Holz
Opal kaufen – natürliche Opale mit faszinierendem Farbspiel
Der Opal gehört zu den ausdrucksstärksten Edelsteinen überhaupt: Kein Opalstein gleicht dem anderen, und das charakteristische Farbspiel – das sogenannte Opalisieren – macht jeden Stein zu einem Einzelstück. In unserem Sortiment finden Sie naturbelassene Opal Steine verschiedenster Varianten, von weißem Opal über Welo-Opal und Boulderopal bis hin zum mexikanischen Feueropal und dem begehrten schwarzen Opal.
Wie entsteht ein Opal?
Opale entstanden über Jahrmillionen hinweg in einem sehr langsamen geologischen Prozess. Er begann mit kieselsäurehaltigem Wasser, das in Gesteine eindrang und dort über lange Zeiträume langsam kristallisierte. Zunächst bildete sich Kieselsäuregel, das nach und nach fester wurde und sich schließlich zu Opal verdichtete. Ein Restanteil Wasser verbleibt dabei immer im Stein – meist zwischen 4 und 9 %, in Einzelfällen bis zu 20 %. Durch unterschiedliche Bildungsbedingungen wie Druck und Temperatur beim Auskristallisieren, verschiedene chemische Zusammensetzungen des Muttergesteins und die Menge des verfügbaren Kieselgels entstanden zahlreiche Opalvarianten, die sich in Farbe, Transparenz, Muster und Farbspiel unterscheiden.
Wie entsteht das Farbspiel im Opal?
Das charakteristischste Merkmal eines Opals ist sein Farbspiel: bunte Flecken, deren Farbe und Intensität sich je nach Betrachtungswinkel und Lichteinfall verändern und die in dieser Form ausschließlich beim Opal vorkommen. Dieses Farbspiel nennt man Opalisieren. Es entsteht durch Interferenzen und Reflexionen des Lichts an winzigen Kieselgelkügelchen (zwischen 150 und 400 Nanometer groß) und dem dazwischen eingelagerten Wasser im Inneren des Opals. Je gleichmäßiger diese Kügelchen in Größe und Anordnung sind, desto schöner ist das Farbspiel. Besonders begehrt und selten sind Opale mit rotem Farbspiel – sie sind in der Regel teurer als Opale mit grünem oder blauem Spiel.
Vom Farbspiel zu unterscheiden ist die Körperfarbe des Opals. Diese Grundfarbe ist unabhängig vom Farbspiel und hängt unter anderem von der chemischen Zusammensetzung des Muttergesteins ab.
Opal als Schmuckstein – Verwendung und Tragen
Für Schmuck sind Opalsteine bedingt geeignet. Als Anhänger oder Ohrringe sind Opale meist unkompliziert tragbar – man sollte lediglich vermeiden, sie mit Flüssigkeiten wie Cremes, Haarspray, Meer- oder Chlorwasser in Kontakt zu bringen, da die poröse Struktur diese aufnehmen und den Stein dauerhaft schädigen kann. In Ringen sollte besonders sorgsam mit Opalsteinen umgegangen werden; Stöße und Stürze gilt es zu vermeiden.
Beherzigt man diese Vorsichtsmaßnahmen, erhält man einen wunderschönen und einzigartigen Stein. Durch ihre individuelle Struktur und das komplexe Farbspiel gleicht kein Opal dem anderen – jeder ist ein absolutes Einzelstück, das Sie in genau dieser Farbe, Form und mit genau diesem Farbspiel kein zweites Mal finden werden.
Wo werden Opale gefunden?
Am bekanntesten sind die australischen Opale, deren herausragende Brillanz über die Landesgrenzen hinaus berühmt ist. Hervorzuheben ist Südaustralien (etwa Coober Pedy), wo überwiegend helle Opale gefördert werden; in Lightning Ridge hingegen werden hauptsächlich schwarze Opale gefunden. Auch in Mexiko, Brasilien, Afrika (vor allem Äthiopien), Indonesien, den USA und Peru werden Opale abgebaut.

Weißer Opal in hoher Qualität
Australische Opale bestehen meist aus einer relativ dünnen Opalkristallschicht, die in das Muttergestein (die sogenannte Matrix) eingelagert ist. Beim Schleifen passt der Schleifer Schliff und Politur an die natürliche Form des Fundstücks an, sodass in der Regel unregelmäßig geformte Schmuckopale entstehen.
Immer wieder liest man, Opale sollten in Wasser aufbewahrt werden, um die natürlichen Wassereinlagerungen zu erhalten. Bei australischen Opalen kann man dies ohne Schaden tun, nötig ist es unter mitteleuropäischen Bedingungen jedoch nicht: Wenn ein Opal über Jahrtausende in extrem trockener, heißer Umgebung in Australien überdauert hat, übersteht er auch unser gemäßigtes Klima mit einer durchschnittlichen Luftfeuchte von rund 70 % im Sommer bis 85 % im Winter problemlos. Allein diese hohe Luftfeuchte verhindert ein „Austrocknen" des Steins.
Boulderopale sind Geröllblöcke aus Eisenstein (Ton und Limonit), in deren Ritzen und Spalten Opalsubstanz eingelagert ist und die durch ein einzigartiges Erscheinungsbild bestechen. Davon zu unterscheiden sind Matrixopale, deren Opalsubstanz nicht flächig oder in Adern, sondern in vielen kleinen Partikeln im Gestein verteilt ist und den ganzen Stein bunt glitzern lässt.
Eine Besonderheit stellt der mexikanische Feueropal dar, der mit seiner roten Körperfarbe bereits optisch einen ganz anderen Eindruck hinterlässt als der klassische weiße Opal. Oftmals weisen Feueropale kein Farbspiel auf und überzeugen allein durch ihre tiefe rote bis orange Färbung. Ein Feueropal mit gutem Farbspiel ist eine echte Seltenheit und erzielt entsprechend hohe Preise.
Afrikanische Welo-Opale
In den vergangenen Jahren haben afrikanische Welo-Opale den Markt erobert. Sie werden in Äthiopien in der Provinz Welo (auch Wello) gefunden, von der sie ihren Namen tragen. Diese Opale sind in der Regel reine Kristallopale – es handelt sich also nicht um kleinere Opaladern in Matrix, sondern um große, reine Kristalle ohne Muttergestein.

Typische Opal-Mine in Äthiopien
Das Farbspiel dieser Opale ist durchweg außergewöhnlich schön. Da es sich um reine Kristalle handelt, eröffnen sich beim Schliff Möglichkeiten, die man sonst nur von anderen Edelsteinen kennt: Welo-Opale lassen sich als Cabochons mit runder Oberfläche schleifen und sogar facettieren. Sie entfalten ihr volles Farbspiel bei gutem Licht und schimmern je nach Lichtquelle in immer neuen Farbtönen – bei Sonnenlicht völlig anders als bei Kunstlicht. Wichtig: Welo-Opale sollten nicht in Wasser aufbewahrt werden, wie es bei australischen Opalen manchmal empfohlen wird, da sie ihre Leuchtkraft verlieren können.
Ebenfalls hervorzuheben ist der Andenopal aus Peru. Er opalisiert nie und kommt in verschiedenen Farben vor. Am bekanntesten sind die blauen und rosa Varianten, doch auch grünliche, grün-blaue und bis hin zu türkisfarbene Steine sind möglich.
Opal-Dubletten und -Tripletten
Opal-Dubletten bestehen aus einer sehr dünnen Schicht echten Opals, die zum Schutz auf ein dunkles Unterteil – meist nicht opalisierendes Opalgestein oder Onyx – aufgebracht wird. Diese Verstärkung von hinten ist nötig, weil sehr dünn ausgeschliffene Opalplättchen sonst brechen würden; zugleich setzt das dunkle Unterteil die Farben besser in Kontrast.
Bei Opal-Tripletten kommt zusätzlich eine widerstandsfähige, transparente Deckschicht hinzu – meist aus Bergkristall, Glas oder Acrylharz. Durch diese Schicht gewinnt der Opal oft an Brillanz und kann bedenkenlos in Schmuck getragen werden, da der eigentliche Opal von allen Seiten geschützt ist.
Australische Opal-Fundorte im Überblick
Coober Pedy
Coober Pedy im Norden von South Australia gilt als „Opal-Hauptstadt der Welt" und ist einer der berühmtesten Fundorte für helle und schwarze Opale. Die Vorkommen wurden in den späten 1800er-Jahren entdeckt, als Prospektoren auf der Suche nach Gold waren; die ersten kommerziellen Minen entstanden in den frühen 1900er-Jahren. In den 1920er-Jahren erlebte die Opalindustrie einen Aufschwung, ein weiterer Boom folgte in den 1970er-Jahren mit stark steigenden Weltmarktpreisen für schwarze Opale. Heute ist Coober Pedy ein bedeutender Opalproduzent und zugleich ein wichtiger Touristenort.

Blick auf Coober Pedy
In Coober Pedy finden sich verschiedene Arten von Opalminen: Schachtminen (Shaft-Minen) mit einem senkrechten Schacht in den Boden – die klassische und häufigste Form; Tagebau-Minen (Open-Cut), die an der Oberfläche mit schwerem Gerät betrieben werden und mehr Fläche benötigen; Tunnelminen, die den Opal in horizontalen Schichten verfolgen und große Mengen liefern können; sowie Hybrid-Minen als Kombination aus Schacht- und Tunnelbau für schwer erreichbare Vorkommen.
Zu den bekanntesten Minen zählen The Big Hole (auch „Umoona", heute ein beliebtes Touristenziel), die historische Old Timer's Mine (1920er-Jahre, zugleich Museum), Tom's Working Opal Mine (aktive Mine, berühmt für schwarze Opale), The Eight Mile (seit den 1960ern, hochwertige Opale) sowie die Paddys' Mine.
Andamooka
Andamooka in South Australia ist weltweit für seine Opale bekannt. Entdeckt wurden sie in den 1930er-Jahren, als Prospektoren auf der Suche nach Uran auf das Opalfeld stießen. In den Folgejahren wurde die Region von verschiedenen Unternehmen erschlossen und zahlreiche Minen eröffnet.

Typische Opal-Mine in Andamooka
Die meisten Opale aus Andamooka werden von Hand abgebaut, wobei die Bergleute mit Hammer und Meißel arbeiten. Zu den bekanntesten Fundstellen zählen die Andamooka Opal Fields – eines der größten und am leichtesten zugänglichen Opalfelder Australiens, rund 30 km östlich der Stadt – sowie die Andamooka Diggings, eine Sammlung kleinerer, über die Umgebung verstreuter Felder. Die Great White Opal Mine ist für hochwertige weiße Opale bekannt, die Royston Mine für ihre ungewöhnlichen „Pineapple-Opale", und die Black Opal Mine ist eine der wenigen, die in Andamooka schwarze Opale liefert.
Weitere bedeutende Opal-Fundorte in Australien
Lightning Ridge im Norden von New South Wales ist berühmt für seine hochwertigen schwarzen Opale mit ungewöhnlichen Mustern und Farben von Rot über Grün und Blau bis Violett.

Halde abgeräumten Opalgesteins in Lightning Ridge
White Cliffs ist ein weiterer wichtiger Opal-Fundort in New South Wales. Mintabie in der Nähe von Coober Pedy ist für seine milchig-weißen Opale mit starker Leuchtkraft bekannt. Die Boulder Opal Fields im Zentrum von Queensland liefern hervorragende Boulderopale, die in Eisenstein eingeschlossen sind und oft eine ungewöhnliche Matrix zeigen. Yowah, ebenfalls in Queensland, ist für seine einzigartigen „Yowah-Nuss"-Opale bekannt, die eine kugelförmige Gestalt aufweisen und häufig von Eisenstein umgeben sind.
Welche Arten von Opal gibt es?
Weißer Opal ist transparent bis undurchsichtig und zeigt oft ein faszinierendes Farbspiel („Opalfeuer") von Pastelltönen bis zu lebhaften Regenbogenfarben. Er wird häufig zu Schmuck verarbeitet.
Schwarzopal (schwarzer Opal) ist für sein intensives, tiefes Schwarz und sein lebhaftes Opalfeuer bekannt. Der schwarze Opal zählt zu den wertvollsten Opalen überhaupt und stammt hauptsächlich aus Australien, vor allem aus Lightning Ridge.
Boulderopal kommt vor allem in Queensland vor und ist oft eine Kombination aus Opal und Gestein, wobei sich Opaladern durch das Muttergestein ziehen.
Kristallopal ist transparent bis durchscheinend und zeichnet sich durch sein klares Erscheinungsbild und sein leuchtendes Opalfeuer aus. Er ist oft farblos oder hat eine helle Basisfarbe.
Feueropal wird hauptsächlich in Mexiko gefunden und ist für seine warmen orangen bis roten – mitunter auch gelben – Farben bekannt. Ein Opalisieren ist die absolute Ausnahme und kennzeichnet besonders gute Exemplare.
Milchopal ist trüb und undurchsichtig mit milchiger Erscheinung, meist weiß oder cremefarben, und wird fast ausschließlich im Cabochonschliff für Schmuck verwendet.
Edelopal ist eine Sammelbezeichnung für hochwertige Opale, die sich durch intensive Farbe und ausgeprägtes Opalfeuer auszeichnen.
Matrixopal ist in der Matrix bzw. im umgebenden Gestein eingeschlossen und kann einzigartige, von der Umgebung geprägte Muster und Farben aufweisen.
Wie pflegt man einen Opal richtig?
Bei der Pflege ist die Herkunft des Opals entscheidend. Bei australischen Opalen wird gelegentlich empfohlen, sie in Wasser zu legen, um das eingelagerte Wasser „aufzufrischen". Da australische Opale jedoch seit Jahrmillionen in extrem heißer, trockener Umgebung überdauert haben, ohne auszutrocknen, bringt eine solche „Wasserkur" in der Praxis wenig. Afrikanische bzw. äthiopische Welo-Opale dürfen dagegen nicht längere Zeit in Wasser gelagert werden, da sie sonst mit hoher Wahrscheinlichkeit trübe werden und ihr Farbspiel verlieren.
Beide Opalarten sind relativ weich und können bei Unachtsamkeit zerkratzt werden. Sie dürfen keinesfalls mit Chemikalien in Berührung kommen, da diese die Kristallstruktur und das eingelagerte Wasser zerstören können; auch übermäßiges Fett (etwa Körpercreme) führt bei vielen Opalen zu Eintrübungen und Farbverlust. Ultraschallreiniger können den Opal zerbrechen lassen, und extrem hohe Temperaturen führen zum Verlust des eingelagerten Wassers.
Wie wird ein Opal geschliffen?
Das Schneiden von Opalen ist ein präziser, sorgfältiger Prozess, der spezielle Werkzeuge und Erfahrung erfordert, da Opale weich und empfindlich sind. Zunächst wird begutachtet, in welcher Ebene bzw. bei welchem Schnitt der Kristall das beste Farbspiel zeigt. Anschließend wird er mit dem Diamantsägeblatt geschnitten oder – je nach Form – auf einen Kittstock aufgekittet und in eine grobe Form geschliffen. Dabei muss der Opalkristall stets nass und ausreichend gekühlt sein: Wird er zu heiß und zu trocken, verliert er durch Verdunstung des eingelagerten Wassers unweigerlich sein Farbspiel.
Nach dem Grobschliff wird der Opal mit spezieller Polierpaste auf Hochglanz poliert, soweit dies möglich ist. Manche Opale – etwa australische Matrixopale – lassen sich aufgrund ihrer porösen Struktur kaum auf Hochglanz polieren; sie werden dann oft mit Kunstharz überzogen, das Glanz verleiht und den empfindlichen Stein zusätzlich schützt. Opale werden in der Regel nur von darauf spezialisierten Schleifern bearbeitet.
Wie erkennt man einen echten Opal?
Beim Kauf stellt sich oft die Frage, ob ein Opalstein echt ist. Für den Laien gibt es einige Indizien, die auf einen echten oder unechten Opal hinweisen:
- Echte Opale zeigen oft ein lebendiges Farbspiel und unregelmäßige Muster. Fälschungen wirken in ihrem Farbmuster meist sehr regelmäßig.
- Echte Opale bieten aus verschiedenen Blickrichtungen und bei wechselnden Lichtverhältnissen fast immer ein unterschiedliches Farbspiel.
- Opale haben oft eine geringere Dichte als andere Steine, sind also bei gleicher Größe leichter. Das trifft vor allem auf Kristallopale zu; Matrixopale sind hingegen etwa gleich schwer wie vergleichbare Edelsteine.
- Unter dem Mikroskop können kleine Einschlüsse oder Muster sichtbar werden, die auf einen natürlichen Stein hindeuten.
Letztgültig lässt sich die Echtheit eines Opals jedoch nur durch eine gemmologische Untersuchung feststellen.
Was bestimmt den Wert und Preis eines Opals?
Grundsätzlich gilt: Hochwertige Opale mit intensivem Farbspiel, guter Transparenz und seltenen Farben sind teurer; Opale mit geringerer Qualität oder weniger ausgeprägtem Farbspiel sind günstiger. Opale mit rotem und grünem Farbspiel erzielen meist höhere Preise als andere Farben, am begehrtesten sind Opale, die alle Farben zeigen – die sogenannten Harlekinopale. Auch die Herkunft spielt eine Rolle: Opale aus bestimmten australischen Feldern gelten als besonders hochwertig. Und wie bei allen Edelsteinen ist die Größe entscheidend, da größere Opale deutlich seltener und damit teurer sind als kleinere.