Beim Schungit klafft der Preis weit auseinander: Der seltene Edelschungit kostet ein Vielfaches des matten Massenmaterials – der Typ entscheidet, nicht das Gramm.
Was den Wert bestimmt
Matter Typ-III-Schungit ist günstiges Massenmaterial – Pyramiden, Kugeln und Platten sind erschwinglich. Der glänzende Edelschungit (Typ I) ist deutlich seltener und liegt entsprechend höher. Verarbeitung, Form und Größe kommen als Faktoren hinzu.
- Typ: Edelschungit (I) >> matter Schungit (III)
- Glanz & Kohlenstoffgehalt: höherer C-Anteil = höherer Preis
- Verarbeitung: polierte Formen > Rohbruch
- Herkunftsnachweis: belegte karelische Herkunft mit Aufschlag
- Form: Pyramiden, Kugeln, Anhänger je nach Aufwand
Warum feste Preise wenig taugen
Feste Euro-Angaben verbieten sich: Zwischen einer matten Typ-III-Pyramide und einem glänzenden Edelschungit-Rohstück liegen Größenordnungen. Der Preis ergibt sich aus Typ, Verarbeitung und Herkunft – nicht aus einer Grammtabelle.
Vorsicht bei Billigware
Sehr günstige „Schungit“-Produkte sind gelegentlich schwarzes Kunststoff- oder Glasmaterial oder gepresstes Pulver. Ein niedriger Preis ist bei mattem Typ III normal, bei angeblichem Edelschungit dagegen ein Warnsignal: Schungit erkennen.
Preis und Anlage
Als Wertanlage taugt Schungit nicht – er ist reichlich vorhanden und im Preis stabil-niedrig. Auch der seltenere Edelschungit ist ein Sammler-, kein Anlageobjekt. Der Wert liegt in Material und Verarbeitung, nicht in einer Renditeerwartung.
Häufige Fragen
Fazit
Der Preis folgt dem Typ: matter Schungit ist günstig, Edelschungit selten und teuer. Auffällig billiger „Edelschungit“ ist ein Grund für genaues Hinsehen.
