Chromdiopsid ist weicher als viele andere Edelsteine – mit Mohshärte 5,5–6,5 kratzt er leichter als Quarz und verlangt etwas mehr Aufmerksamkeit im Alltag. Mit der richtigen Pflege behält er seinen lebhaften Glanz dauerhaft.
Reinigung
Am besten reinigt man Chromdiopsid mit lauwarmem Wasser und mildem Spülmittel sowie einem weichen Tuch. Keine harten Bürsten – die Oberfläche kann bei der vergleichsweise geringen Härte leicht zerkratzt werden. Kein Ultraschallreiniger – die Spaltbarkeit macht den Stein empfindlich für Vibrationen. Kein Dampfreiniger.
Was Chromdiopsid schadet
- Abrasion durch härtere Materialien – Quarz (Mohshärte 7), Topas, Korund und Diamant kratzen Chromdiopsid; nie zusammen aufbewahren oder tragen
- Starke Schläge – die Spaltbarkeit in zwei Richtungen macht den Stein anfällig für gezielte Stöße
- Ultraschall und Dampf – können Spaltflächen aktivieren
- Alltäglicher Abrieb – in Ringen akkumulieren sich Kratzer schneller als bei härteren Steinen; regelmäßige Politur durch den Juwelier empfohlen
Aufbewahrung
Chromdiopsid separat in einem weichen Fach oder Beutel aufbewahren – getrennt von allen Steinen mit Mohshärte 7 und höher. Zusammen mit anderen Pyroxenen oder weicheren Mineralien ist die Lagerung unbedenklich.
Alltagstauglichkeit
Chromdiopsid eignet sich besser für Anhänger, Ohrringe und selten getragene Ringe als für Alltags-Fingerringe. Wer ihn täglich als Ring trägt, sollte eine schützende Zargenfassung wählen und den Stein regelmäßig beim Juwelier auf Kratzer und Fassung prüfen lassen.
Fazit
Chromdiopsid pflegen ist einfach – sanft reinigen, separat aufbewahren, als Ring in schützender Fassung tragen. Wer das beachtet, hat lange Freude an seinem intensiv grünen Pyroxen.