Opale

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Der Opal gehört zu den schönsten und aussergewöhnlichsten Edelsteinen, die zu finden sind:
jeder Opal hat sein ihm eigenes unverwechselbares Farbspiel und man findet keine zwei identischen Opale. 

Gemmologisch betrachtet besitzt der Opal nicht wie andere Edelsteine eine regelmässige Kristallstruktur (wie z.B. Diamanten), sondern eine amorphe Struktur, ähnlich wie Glas.
Er gehört zu den Oxiden und Hydroxiden und besteht aus hydratisiertem Kieselgel in das Wasser eingelagert ist. Der Wasseranteil liegt normalerweise bei 4 - 9%, kann aber auch mal bis zu 20% betragen.

Das bunte Schillern des Opals, Opalisieren genannt, entsteht durch Reflektion bzw. Interferenz (Überstrahlung des Lichtspektrums) an einzelnen Kieselgelkügelchen. Dadurch daß diese Kügelchen immer unterschiedlich angeordnet sind, entsteht auch das schier unendlich große Farbspiel bei Opalen.


Opal-Vorkommen
Opale kommen auf allen Kontinenten vor. Mit dem Wort Opal verbindet man aber in erster Linie Australien als der Fundort schlechthin. Jedem Opalinteressierten sind Fundorte wie Cooper Pedy, Lightning Ridge oder Queensland bekannt.
Die australischen Opale bestehen meist aus einer relativ dünnen Opalkristallschicht, die in Muttergestein, der sogenannten Matrix eingelagert sind. Beim Schleifen dieser Opale versucht der Schleifer den Schliff und die Politur der natürlichen Form des Fundstückes anzupassen und man erhält i.a. unregelmässig geformte Schmuckopale.
Man liest immer wieder, daß Opale in Wasser aufbewahrt werden sollen um die natürlichen Wassereinlagerungen zu erhalten oder aufzufrischen. Bei australischen Opalen kann man dies machen ohne dem Stein Schaden zuzufügen, es ist aber unter normalen Bedingungen bei uns nicht nötig.
Stellen Sie sich bitte vor: die Opale lagern über Jahrtausende in einem extrem trockenen Gebiet in Australien mit erheblicher Hitze. Wenn die Opale diese extremen Bedingungen über diese lange Zeit ausgestanden haben, so überstehen sie Bedingungen bei uns, mit gemässigtem Klima und einer durchschnittlichen Luftfeuchte von 70% im Sommer bis 85% im Winter ohne weiteres und allein diese hohe Luftfeuchte sollte ein "Austrocknen" des Opals verhindern.

In den vergangenen Jahren haben afrikanische Welo-Opale den Markt erobert. Diese Opale werden in Äthiopien in der Provinz Welo oder auch Wello gefunden, von der sie ihren Namen haben. Diese Opale sind in der Regel alle reine Kristallopale, d.h. es handelt sich um keine kleineren Opaladern oder Opalflächen, die in Matrix eingebunden sind, sondern um reine grosse Kristalle ohne Muttergestein.
Das Farbspiel bei diesen Opalen ist durchweg aussergewöhnlich schön und dadurch, daß es sich um reine Kristalle handelt, eröffnen sich beim Schliff und der Schmuckgestaltung Möglichkeiten, wie man sie nur von anderen Edelsteinen kennt: man kann die Opale als Cabochons mit runder Oberfläche schleifen und sogar als facettierte Opale, wie man es normalerweise nur von anderen Edelsteinen kennt.
Welo-Opale entfalten ihr volles Farbspiel bei gutem Licht und schimmern je nach Art der Lichtquelle immer in anderen Farbtönen. bei Sonnenlicht wirken sie ganz anderes als bei Kunstlicht und faszinieren durch ihre Farbenpracht immer wieder aufs Neue.
Man sollte beachten, daß Welo Opale nicht in Wasser aufbewahrt werden sollten, wie dies manchmal bei australischen Opalen empfohlen wird. Die Welo-Opale können ihre Leuchtkraft verlieren.

Bitte beachten Sie, daß Opale ihr volles Farbspiel am Besten bei Sonnenlicht zeigen.